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Etappe 10: Ankunft in Trier

Wir sind da

Dienstag, 1. Mai 2012. Wir erreichen unser Ziel: Trier. Seit Oktober 2011 sind wir unterwegs. Viele Menschen aus Neuwied und Umgebung haben das Pilgerprojekt zu "ihrem" gemacht: gemeinsam in 10 Etappen zum Hl. Rock nach Trier zu pilgern. Als Suchende und Glaubende sind wir eine große Gemeinschaft geworden.
Am 1. Mai haben viele gemeinsam gefrühstückt: im Hotel Stern in Schweich hatten wir übernachtet. Nach einer Andacht in der Pfarrkirche in Schweich haben wir uns auf unsere letzte Etappe gemacht. 19 Kilometer bei schönem Wetter. Von Schweich ging es über Quint und Ehrang nach Biewer (wieder eine schöne und abwechslungsreiche Strecke). Die letzten Kilometer führten uns dann an der Mosel entlang, immer Trier auf der anderen Seite im Blick. Schließlich ging es über die Römerbrücke nach Trier hinein. In der Pilgeroase, die währemd der Hl.-Rock-Wallfahrt Pilger empfängt, konnten wir ausruhen. Wir wurden hier freundlich begrüßt, bekamen einen Pilgerstempel und für alle war eine Pilgerurkunde vorbereitet.

Eine wunderbare Zeit

Ein tolles Projekt fand am 1. Mai seinen krönenden Abschluss:
nach 10 Etappen erreichten 24 Fußpilgerinnen und Fußpilger der Pfarreiengemeinschaft
Trier. Gestartet waren wir Ende Oktober. Unser Ziel war die Hl.-Rock-Wallfahrt in Trier. Bei jeder Etappe waren im Schnitt mehr als 20 Teilnehmer dabei. Insgesamt haben 50 Menschen aus allen Gemeinden mitgemacht, manche waren immer dabei,
andere fast immer oder auch nur einmal. Dabei waren die beiden letzten Tagesstrecken von
Klüsserath über Schweich nach Trier sicher der Höhepunkt: es war für alle ein ergreifendes
Gefühl nach gut 180 km in Trier anzukommen. In der Pilgeroase gab es für alle einen herzlichen Empfang und Pilgerurkunden. So kamen alle dankbar am Ziel der Reise, bei der Tunika Christi im Dom, an.
Es waren allesamt wunderbare Tage bei durchgehend schönem Wetter. Wir sind uns näher
gekommen, menschlich vor allem. Aber auch die verschiedenen Pfarreien und Pfarrbezirke
haben sich besser kennen gelernt. Wir waren als Pilger unterwegs, als „Glaubende“ und
„Suchende“. Jesus Christus war unser Wegbegleiter.
Ich danke allen ganz herzlich und mit großer Dankbarkeit, die diese beeindruckenden Tage
mitgemacht haben. Es wäre schade, wenn jetzt alles zu Ende wäre. So werden wir uns auf jeden Fall bei einem Pilger-Nachtreffen wieder sehen. Andere wollen weiter gehen. Ich auch.
Ich habe vor bis zum Jahr 2021 Santiago de Compostela zu erreichen. Wer mit mir gehen will (die ganze Strecke geht sicher nicht), der kann sich gerne bei mir melden.
Hermann-Josef Schneider,

In Trier (Pilgeroase)

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